Bequem durch die

„Grüne Hölle“

 
 

Weil nur von kleinen Hochseeschiffen in der Hochwasserzeit befahrbar, werden Kreuzfahrten auf dem Amazonas nur selten durchgeführt.

Dieser Bericht von einer solchen Reise auf dem wasserreichsten Strom der Erde ent- führt auf eine Schiffsfahrt von Manaus/Brasilen über Leticia/Kolumbien nach Iquitos/Peru und zurück.

Tagelang leitet die Fahrrinne das Schiff an Lianen behangenen Baumriesen des größten Dschungels der Welt vorbei – oft so nahe, dass Vogel- und Insektenstimmen aus dem üppigen Dickicht bis aufs Oberdeck zu hören sind. Auf Exkursionen mit Schlauchbooten werden Sümpfe, Lagunen und Uferwälder näher erkundet. Abwechslungsreiche Unterbrechungen bieten auch die Anlandungen in den Städten am Strom, die allesamt nur per Schiff oder Flugzeug zu erreichen sind, aller Abgeschiedenheit zum Trotz aber temperamentvolles südamerikanisches Leben aufweisen. Die Reste einer ehemals reinen indigenen Kultur werden dabei ebenso sichtbar wie auch soziales Elend, z.B. in dem auf Pfählen erbauten „Venedig der Armen“ von Iquitos, das zur Hochwasserzeit nur per Boot erreichbar ist.

 

Per Hochseeschiff auf dem Oberlauf des Amazonas    (ab Herbst 2015)